
„Wichtig ist für mich, dass ein Tänzer seine Freude am Tanzen entdeckt und seine erlernten körperlichen Fähigkeiten dazu nutzt, sich seiner Umwelt und seinem Publikum mitzuteilen.“
Gilbert Coutrin wurde auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe geboren. Seine Tanzausbildung absolvierte er in Paris als Meisterschüler bei Jazz-Legende Matt Mattox, sowie u.a. bei René Deshauteur, Jaqueline Fynneart, Walter Scherer, Miguel Lopez. Er arbeitete als Tänzer in verschiedenen Pariser Theatern und Kompanien und leitete schließlich die Tanzkompanie Blaise. Ab Mitte der 80er Jahre begann seine pädagogische und choreographische Laufbahn, zunächst in Österreich als Dozent und freier Choreograph für TV-Shows und Kompanien. In Ljubljana /Slowenien gründete Coutrin die Tanzkompanie Extrem’s, mit der er im damaligen Jugoslawien erfolgreiche Tourneen realisierte. 1989 führte sein Weg nach Deutschland, als Gastdozent in Hamburg und Frankfurt. Seit 1990 lebt und arbeitet Coutrin als freischaffender Choreograph und Tanzpädagoge in Berlin. Als Dozent an zahlreichen Tanzhochschulen und Ausbildungen bildete er Generationen von Tänzern und Lehrern aus. Auch als Workshop-Dozent ist Gilbert international gefragt, so hat er besonders in Ungarn und Russland viel zur Entwicklung des Modern-Jazz beigetragen. 2005 gründete er die Jazz-Art Dance Company, mit der er die Choreographien „Hommage à Chopin“ (UA: 2006, Berlin) und „En passant“ (UA: 2006, Eger/Ungarn) kreierte.
1975-1984 Tänzerlaufbahn, Paris:
Bis 1975 Tanzausbildung Pointe-à-Pitre, Guadeloupe: